Neue Qualität in der Auseinandersetzung von Hundefreunden und Hundegegnern

In der Auseinandersetzung zwischen Hundebesitzern und Hundegegnern wird die Aggressionsspirale von beiden Seiten weiter angeschoben. Diesmal hat sich ein Heusenstammer Bürger an uns gewandt der einen anonymen Brief von einem angeblichen Hundefreund erhalten hat. (Text des Briefes)
Bell Amis e.V. distanziert sich ausdrücklich von diesem und allen anderen anonymen Briefen. Wenn wir von Bell Amis e.V. etwas zu sagen haben, tun wir dies öffentlich und stehen mit unserem Namen dafür ein. Anonyme Briefe sind feige und behindern unsere Bemühungen um einen Dialog zum Abbau der Spannungen zwischen Hundefreunden und Hundegegnern. Bürger die Informationen haben wer Gift ausgelegt hat und dies auch belegen können, fordern wir auf Ihre Informationen an die Polizei weiter zu geben. Es ist keine Frage dass die feigen Hundemörder die mit Ihrem Gift auch Menschen gefährden, unbedingt gefasst und bestraft werden müssen, aber dafür ist die Polizei zuständig.

Kommentare zu diesem Artikel:

Bei soviel Wut über feige Menschen die Gift für unsere Hunde auslegen ist es schwer objektiv zu bleiben. Sicherlich sind Aussagen wie „Wenn ich den erwische, den lass ich sein Gift selbst fressen.“ im Affekt schon von so manchem Menschen, der Angst um seinen Vierbeiner hat, ausgesprochen worden. In anonymen Briefen Mitbürger zu bedrohen, hat aber eine neue Qualität in die Auseinandersetzung zwischen Hundefreunden und Hundegegnern gebracht. Dass sich hier ein Familienvater nicht nur bezüglich seines Autos bedroht sieht, sondern auch Angst um seine Kinder haben muss, ist der Gipfel der Feigheit. Wer andere Menschen und noch dazu Kinder anonym bedroht, ist keinen Deut besser als ein anonymer Hundemörder.
Durch schnelle Aktionen (Absuchen des Geländes nach Verdacht auf Giftköder, Warnungen im Internet, per Telefon und Email) versucht Bell Amis e.V. Hunde zu schützen. Gleichzeitig suchen wir das Gespräch mit Hundegegnern und der Öffentlichkeit. Dass sich der bedrohte Mitbürger an uns gewandt hat zeigt, dass Bell Amis e.V. als Ansprechpartner akzeptiert wird.
In der Gewissheit, dass Giftleger die absolute Ausnahme bei den Hundegegnern darstellen, hoffen wir darauf, dass wir uns glaubhaft von „schwarzen Schafen“ bei Hundehaltern distanzieren können. Wir von Bell Amis werden uns weiterhin für ein besseres Miteinander einsetzten. Wir erlauben uns auch, gegen Missstände und Einschränkungen für uns und unsere Hunde zu protestieren und zu kämpfen, aber bei alledem wollen wir menschlich bleiben.

Hartmut Scharmann 24.03.2006


Über diesen anonymen Drohbrief kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln. Kann man denn immer nur Gleiches mit Gleichem bekämpfen? Meiner Meinung nach stellt sich der Schreiber auf das gleiche niedrige Niveau wie jemand, der Gift auslegt, da er Eigentum und Familie des Empfängers bedroht. Ist es nicht möglich, anders zu denken als nur in einer Entweder-Oder-Form? Miteinander zu leben heißt nicht, gegeneinander zu kämpfen, sondern zu versuchen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Ich weiß, dass es viele Hunde- und Nichthundebesitzer gibt, die sich genau hierum bemühen und damit zu einer Entspannung zwischen den "Fronten" beitragen. Noch etwas: Mit der Unterschrift "Die Hundefreunde von Heusenstamm" werden alle Hundebesitzer mit einbezogen, der Schreiber bleibt nicht nur anonym, sondern schiebt alle anderen Hundehalter sozusagen an die Front. Er bedient sich an unseren Namen, was ich persönlich als eine bodenlose Frechheit ansehe!

Marion Leinweber 28.03.2006


Weitere Kommentare erwünscht. Bitte per Email an: baerchen@scharmann.net

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